Brunnenbau: Fachgerechte Brunnenbohrung

Fachgerechte Brunnenbohrung vom Meisterbetrieb.

Die professionelle Durchführung einer Brunnenbohrung.

Durchführung der Brunnenbohrung

Nach der erfolgreichen Feststellung des exakten Bohrpunktes werden die Bohrgerätschaften antransportiert und bei dem jeweiligen Projekt eingerichtet. Die Dauer für eine Brunnenbohrung beträgt je nach Brunnentiefe und Brunnenbohrdurchmesser und benötigter Fördermenge zwischen ein und sieben Tagen.

Setzen des Standrohres

Nach Einrichtung der Bohrgerätschaften wird ein Standrohr bzw. eine Außenverrohrung (an der Spitze die Bohrkrone befindet) in den Untergrund gesetzt. Dies dient zum Schutz während des Bohrvorganges, um ein Einstürzen der Bohrung in einem lockeren Gestein zu vermeiden. Danach wird der eigentliche Bohrhammer in diese Verrohrung eingebaut. 

Bohrvorgang

Nun beginnt der eigentliche Bohrvorgang des Brunnenbaus. Außenverrohrung und Brunnenbohrgestänge (an dem sich am Ende der Bohrhammer befindet) werden nach und nach in den Untergrund gebohrt. Dies wird solange durchgeführt, bis man auf die jeweilige wasserführende Schicht im Untergrund trifft.

Brunnenausbau

Nach der Brunnenbohrung erfolgt der Ausbau des Brunnens. Hierbei wird zuerst das Bohrgestänge mit an dem befindlichen Bohrhammer ausgebaut. Darauf wird in die Bohrung, die von der Außenverohrung gegen das Einstürzen geschützt ist, die Brunnenrohre mit den jeweils richtigen Brunnenfiltern und Abstandhaltern installiert.

Verkiesung und Abdichtung des Brunnens

Auf den Brunnenausbau folgt die Verkiesung mit anschließender Abdichtung des Brunnens. Dabei wird der Ringraum mit dem speziell ausgewählten Filterkies aufgefüllt und gleichzeitig wird die Außenverrohung bzw. das Standrohr aus dem Untergrund gezogen.

In der jeweils erforderlichen Tiefe und Bodenschicht wird eine Abdichtung in Form einer Tonsperre gesetzt und mit Bohrgut aufgefüllt. Zum Abschluss wird die Entsandung mit dem damit verbundenen Pumpversuch durchgeführt.

Autor: Dietmar Stuck - Google+